Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback


http://myblog.de/hexchen24

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Im Bauch der Welt

Ich stecke fest im Bauche dieser Welt
und strampel wütend gegen seine Wände.
Als ob ich damit einen Ausgang fände,
um zu gehen, wenn's mir hier nicht mehr gefällt.

Doch so sehr ich mich auch dreh und wende
ich bleib Gefangener in diesem Raum.
Es ist, als säß ich fest in einem Traum,
auf ewig, ohne Anfang ohne Ende.

ich muss mich meinem Schicksal wohl ergeben
und für immer hier im Dunkel leben.
So sehr mir diese Einsicht auch mißfällt

sie schafft mir Zeit mich selber zu entdecken,
die Dunkelheit verliert nun ihren Schrecken,
denn sie wird nun durch mein kleines Licht erhellt.

17.1.11 23:20


Werbung


 

 Kommode meines Lebens

Meine bunte Kommode suchst du ab,
langsam, nach und nach, akribisch,
durchwühlst mit spitzen Schwitzefingern
jede Schublade, doch findest nichts,
das aufgeräumt, geordnet oder katalogisiert.
Nichts, was du festhalten kannst und
dann wär alles sinnhaft klar.
Mein Ich genau durchleuchtet, greifbar wahr.


Links oben, in der grünen schiefen Lade,
ist deiner Meinung nach mein Denken drin,
schaust nach, was für ein Dreck, entsetzt.
Zum Glück legst du nichts dazu.
Weiter unten, in der großen blauen, der
mit dem kaputten Griff, vermutest du
Gefühle, doch die ist zu vermischt und voller Siff.


So wühlst du dich hindurch, verstehst nicht,
wie man Garnrollen zu Glühbirnen packt und
warum eine leere Farbtube hier liegt,
wieso ich nicht mal richtig aufräume.
Ich bleib dir fremd, selbst wenn du vieles kennst.


In der kleinen gelben Schublade findest du dann
endlich diese Landkarte, verknittert,
fährst mit dem Finger alle angemalten Orte ab.
Holst deine, akkurat gefaltete, legst sie darüber.
Doch wieder mal passt dein gerader Weg zu
meinem Zickzack nicht.
Gehst dann, sorgfältig geplättet - endlich.

17.1.11 23:18


Ausbruch

Ich breche zusammen unter der Last, die ihr mir gabt,
zu groß die Enttäuschung, welche ihr mir zugefügt habt.


Immer nur die Probleme der anderen behandeln,
nie Zeit haben, durch eigene Gefühle zu wandeln.


Niemand ist da, wenn ich eine Schulter zum anlehnen brauche,
alle sind enttäuscht, wenn ich bei ihren Wehwehchen nicht auftauche.


Ich bin doch nur ein Mensch aus Fleisch und Blut,
auch mir hilft reden, es tut so unsagbar gut.


Meine Gefühle werden missachtet, mit Füßen getreten,
selbstverständlich ist meine Hilfe, ich werd nie gebeten.


Mein Herz ist zerrissen, es blutet unentwegt,
obgleich ich euch die Welt zu Füßen gelegt.


Freundschaft, was bedeutet das heutzutage noch?
Ich falle immer tiefer in das schwarze Loch.


Wo sind Zusammenhalt, Treue, Respekt und Ehrlichkeit hin?
Sie zählen nicht mehr oder werden einfach vergessen, leichthin.


Ich würde zu gerne Erlebnisse verarbeiten, Gefühle teilen,
doch keiner hilft mir, die geschundene Seele zu heilen.

17.1.11 23:16


.Kein Wunder


Es gibt doch Wunder auf der Welt, man muss sie nur erfassen.
Die Augen manchmal schliessen, das denken einfach lassen.

Die Welt betrachten, mit den inneren Augen der eigenen Seele.
Treiben in der Anderswelt, in die ich mich manchmal stehle.

Es gibt doch Wunder auf dieser Welt, nicht jeder Mensch lügt.
Die Liebe fühlen, wissen das Dein Herz Dich nicht betrügt.

Die Welt betrachten, mit den unschuldigen Augen eines Kindes.
Denn die sehen die Wunder noch, hören den Gesang des Windes.

Es gibt doch Wunder auf der Welt, man muss sie einfach erkennen.
Die Dinge nehmen wie sie sind, nicht alles beim Namen nennen.

Man darf nicht ein Wunder erwarten, sollte es auch nicht suchen.
Denn Wunder sind selten und rar und lassen sich nicht buchen.

Doch es gibt sie die Wunder, manchmal sind sie nur so klein
das wir sie einfach übersehen,
nicht verstehen
und
vorrübergehen!

17.1.11 23:10


Ein Herz

Ein Herz,
wie kann es noch leben?
Verbrannte im Feuer,
erfror im Eis,
zerbrach unter Steinen,
trotzdem schlägt's leis.
Ein Herz,
wie kann es noch leben?
Es ging durch die Hölle,
hier auf Erden,
allein da zu bleiben
ist schlimmer als sterben.
Ein Herz,
wie kann es noch leben?
Vegetierte im Dunkeln,
ohne Gefühl,
schien lebend zu sterben,
innerlich kühl.
Ein Herz,
wie kann es noch leben?
Unsagbarer Schmerz,
es schlug für die Qual
und wollte doch leben
so traf's seine Wahl.
Ein Herz,
kann es weiterleben?
Beginnt nun zu kämpfen
für neues Glück,
das Leid loszulassen,
kein Weg zurück.
Ein Herz,
es wird weiterleben.

17.1.11 23:03


[erste Seite] [eine Seite zurück]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung